Der Bayerische PV-Speicher-Bonus ist Teil des 10.000-Häuser-Programms und gilt für die Anschaffung eines stationären Batteriespeichers in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage auf einem bayerischen Wohngebäude. Ziel: Eigen-Verbrauchs-Quote erhöhen, Netz-Belastung reduzieren.
Förderhöhe: 500 € Sockelbetrag plus 100 € pro Kilowattstunde Speicher-Kapazität, gedeckelt bei 3.200 € (entspricht einem 27-kWh-Speicher). Bei kleineren Speichern entsprechend weniger — typischerweise erhalten 8-10 kWh-Speicher rund 1.300-1.500 € Zuschuss.
Voraussetzungen: Die PV-Anlage muss neu installiert werden oder eine bestehende Anlage nachgerüstet werden. Der Speicher muss sich im selben Gebäude/Grundstück wie die PV befinden und mit dieser elektrisch verbunden sein. Mindest-Speicherkapazität: 2 kWh. Die Anlage muss in Bayern stehen und der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz in Bayern haben.
Wichtig: Der Antrag muss VOR Auftragsvergabe gestellt werden — analog zu BAFA. Die Bewilligung erfolgt über die LfA Förderbank Bayern. Bearbeitungszeit typischerweise 4-6 Wochen.
Kombinations-Möglichkeiten: 0 % MwSt (§ 12 UStG), KfW-270 (Kredit), EEG-Einspeisevergütung für eingespeisten Strom. Beim PV-Speicher-Bonus ist die Investition nach 0 % MwSt-Anwendung relevant — also Netto-Investition als Bemessungsgrundlage.