Das Förder-Programm Klimaneutrale Gebäude (FKG) der Landeshauptstadt München ist eines der großzügigsten kommunalen Förder-Programme in Bayern. Es wurde 2023 aufgelegt und soll den Münchner Gebäude-Bestand schneller klimaneutral machen, als das alleine über Bundes- und Landesförderung möglich wäre.
Das Förder-Prinzip: München FKG legt einen kommunalen Top-Up auf bestehende KfW- und BAFA-Förderungen drauf. Der Top-Up beträgt +15 % bezogen auf die förderfähigen Kosten, gedeckelt bei einem Maximalbetrag pro Maßnahme (typisch 5.000 €).
Förderfähige Maßnahmen: Heizungstausch zu erneuerbaren Energien (analog KfW-458), Fenstertausch (analog BAFA BEG-EM), Dach-/Fassaden-Dämmung, sommerlicher Wärmeschutz, Lüftungsanlagen mit Wärme-Rückgewinnung. Nicht förderfähig sind reine Erhaltungs-Maßnahmen ohne energetischen Mehrwert.
Voraussetzung: Die Immobilie muss im Münchner Stadtgebiet liegen (PLZ-Bereiche 80xxx, 81xxx). Auch der Eigentümer muss in München gemeldet sein. Antragsteller müssen den Antrag VOR Auftragsvergabe stellen — analog zum BAFA-Mechanismus.
Das FKG-Programm ist kombinierbar mit allen Bundes- und Landesförderungen (KfW-458, BAFA BEG-EM, Bayern 10.000-Häuser, iSFP-Bonus). Die einzelnen Förder-Töpfe addieren sich, der gesamte Förderbetrag darf aber 90 % der Investitionskosten nicht überschreiten.